#222 - Margenanalyse für Bäckereien: Warum Excel oft nicht reicht
Steigende Rohstoffpreise, hohe Energiekosten und ein immer stärkerer Wettbewerbsdruck setzen viele Bäckereien massiv unter Druck. Besonders Filialbetriebe merken schnell: Wenn sich Kosten verändern, hat das direkte Auswirkungen auf die Marge einzelner Produkte – und damit auf das gesamte Geschäft.
In dieser Folge von WERTGESCHÄTZT! sprechen Swen und Michael über ein Praxisbeispiel aus der Bäckereibranche. Konkret geht es um die Frage: Wie lässt sich mit Daten erkennen, welche Produkte wirklich profitabel sind – und welche nicht mehr?
Das Problem in vielen Unternehmen: Einkauf, Produktion und Verkauf arbeiten mit unterschiedlichen Systemen und Daten. Rohstoffpreise liegen im ERP, Rezepturen in separaten Tools und Verkaufszahlen wiederum an anderer Stelle. Zusammengeführt wird das Ganze häufig noch über Excel. Das kostet Zeit, ist fehleranfällig und liefert selten die Transparenz, die für gute Entscheidungen nötig wäre.
In dieser Episode zeigen wir Dir, wie eine datenbasierte Margenanalyse aussehen kann. Anhand eines konkreten Beispiels wird deutlich, wie sich Preisveränderungen einzelner Rohstoffe auf Produkte, Bestseller und das gesamte Sortiment auswirken können – und warum eine saubere Datenbasis die Voraussetzung für bessere Entscheidungen ist.
Es geht nicht um Theorie, sondern um die Praxis:
Wie lassen sich Datensilos aufbrechen? Welche Kennzahlen sind wirklich relevant? Und wie können Unternehmen schneller erkennen, wenn Margen unter Druck geraten?
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Daten helfen können, wirtschaftliche Entscheidungen fundierter zu treffen – gerade in Zeiten steigender Kosten.