KI & Daten für den Mittelstand – Contextual Intelligence statt Bauchgefühl.
00:00:00: Herzlich willkommen zu der Podcast-Serie Wertgeschätzt mit einer Neuerung, wo wir auch informieren wollen.
00:00:07: Und zwar haben wir einige Folgen diesmal mithilfe von KI erstellt.
00:00:11: Wir sind ja ein Softwareunternehmen, haben selbst KI-Module im Einsatz und auch in Marketing wollten wir es jetzt nicht mal unversucht lassen sondern wir wollten auch mal schauen was ist möglich in der heutigen Zeit?
00:00:22: Und dadurch dass wir das Kennzeichen müssen hier die Informationen für euch trotzdem Folgen ausgearbeitet, wir haben recherchiert also wirklich Arbeit reingesteckt.
00:00:33: Aber
00:00:34: trotzdem möchten wir den Hinweis geben dass diese diesmal mit KI generiert wurden.
00:00:38: wichtig das ist eine Ausnahme und wird nicht die Regel sein sondern wir wollten selber mal testen wie weit können wir gehen?
00:00:45: Und dann gibt uns gerne mein Feedback.
00:00:47: findet ihr das gut, findet ihr es nicht gut?
00:00:49: und dann wünsche ich euch viel Spaß bei der Folge und demnächst
00:00:54: hören wir uns wieder!
00:00:59: Zum Datenschatten.
00:01:01: Erfahren Sie, wie eine gelungene Datenstrategie Ihren Unternehmenserfolg nachhaltig steigert?
00:01:07: Einblicke, Erfahrungswerte und Tipps gibt es von den Datenexperten Michael Jungschläger und Sven Göllner.
00:01:13: Wo man vielleicht auch mal um die Ecke denken
00:01:15: muss.
00:01:15: Mit großer Wirkung.
00:01:16: Eine gute Sache!
00:01:30: Nichts dramatisches, kein Zahlungsausfall.
00:01:32: Einfach nur zwei Wochen später!
00:01:34: Die Frage ist, weißt du was das in sechs Wochen mit deiner Liquidität macht?
00:01:39: Und ich meine wirklich WISSEN nicht schätzen, nicht ein ungutes Gefühl haben.
00:01:44: Wissen wenn du da kurz zögerst bist du in guter Gesellschaft.
00:01:47: den meisten geht es so und genau darum geht es heute.
00:01:50: Kurz zu mir falls wir uns noch nicht kennen Ich bin Sven Göllner.
00:01:54: Ich habe die BIMANU Cloud Solutions in Neues gegründet.
00:01:58: Wir bauen eine Plattform, die wir Contextual Intelligence nennen.
00:02:01: Die sorgt dafür, dass deine Daten miteinander
00:02:03: reden.".
00:02:05: In den letzten Folgen ging es um die Geschäftsführung und um die Produktion.
00:02:09: Heute reden wir über das Geld – für mich ist Liquidität im Mittelstand nicht irgendein Thema.
00:02:15: Es ist die Überlebensfrage!
00:02:16: Du kannst monatelang Verluste machen und überlebst.
00:02:19: Geht dir das Geld aus bis du in zwei Wochen weg?
00:02:21: schauen wir uns an, wie Liquiditätsplanung in den meisten Betrieben wirklich läuft.
00:02:26: Es gibt eine Exeltabelle.
00:02:28: die ist mit viel Mühe gebaut und sie ist auch nicht schlecht Aber sie hat einen Haken.
00:02:34: Sie zeigt den Stand von gestern, sie ist eine Momentaufnahme und in dem Moment, indem sich irgendwas am Zahlungsverhalten ändert, ist diese ganze schöne Planung nur noch Makulatur.
00:02:43: Du planst mit Zahlen die schon nicht mehr stimmen Und jetzt kommt das eigentliche Problem Dein Zahlungs Verhalten der Kunden liegt in einem System deine offenen Posten in einem anderen und das Wissen darüber dass im Sommer bei dir traditionell weniger reinkommt.
00:02:57: Das liegt im besten Fall im Kopf von deinem Buchhalter Drei Sachen, die zusammengehören.
00:03:02: An drei verschiedenen Orten!
00:03:04: Und niemand rechnet das Szenario einmal durch bevor es eintritt.
00:03:08: Man wartet bis es passiert und reagiert dann.
00:03:11: Das ist als würdest du autofahren und immer nur in den Rückspiegel schauen.
00:03:15: Geht eine Weile gut, bis zur ersten Kurve.
00:03:17: Contextual Intelligence dreht das um.
00:03:19: Wir verbinden diese drei Dinge Das Zahlungsverhalten die offenen Posten und die Saison Zu einem lebenden Bild deiner Liquidität.
00:03:26: Und dann kannst du die Frage von eben tatsächlich stellen Was passiert wenn mein größter Kunde vierzehn Tage später Zeit?
00:03:32: Und Du kriegst keine Schätzung sondern eine Antwort In Sekunden!
00:03:35: Du siehst die Delle bevor Sie da ist Und dass ändert deine ganze Position.
00:03:39: Denn das ist der zweite Punkt über den kaum jemand spricht.
00:03:42: Wann besorgst du dir eigentlich Geld Wenn es eng wird?
00:03:45: Meistens dann, wenn es schon eng ist.
00:03:47: Also Unterdruck und Geld-Unterdruck ist immer teuer.
00:03:51: Die Bank riecht das Der Kontokorrentkredit kostet dich Und du verhandelst aus der schwächsten Position die es gibt Nämlich aus der Not heraus.
00:03:59: Wer den Engpass aber sechs Wochen vorher sieht, der verhandelt ganz anders Aus der Ruhe.
00:04:05: Du gehst zur Bank bevor du das Geld brauchst nicht wenn das Wasser dir schon am Hals steht.
00:04:09: Das ist der Unterschied zwischen planbarer Finanzierung und teurer Feuerwehr, Ich
00:04:23: muss dich leider stören, wir haben eine Unterbrechung und die haben wir aus gutem Grund.
00:04:27: Wir würden dir gerne was schenken!
00:04:28: Und zwar... Und
00:04:52: jetzt wird es ernst, im wahrsten Sinne.
00:04:54: Denn über eine Sache redet kaum einer und das ist die rechtliche Seite wenn deine Liquidität wirklich ins Stocken gerät.
00:05:00: Bist du als Geschäftsführer nämlich nicht mehr nur unternehmerisch in der Pflicht?
00:05:04: Du bist es auch gesetzlich!
00:05:06: Das wird gerne übersehen bis es zu spät ist.
00:05:08: Ich bin kein Anwalt und das hier ersetzt keine Rechtsberatung.
00:05:12: Sprich dass im Ernstfall mit deinem Steuerberater oder einem Fachanwalt durch Aber die Grundlagen sollte jeder Geschäftsführer kennen.
00:05:19: In Deutschland gibt es eine Insolvenzantragspflicht, heißt wenn dein Unternehmen zahlungsunfähig oder überschuldet ist dann musst du handeln und zwar schnell!
00:05:27: Bei Zahlungsunfähigkeit hast Du höchstens drei Wochen bei Überschuldung höchsten sechs.
00:05:32: und jetzt der Punkt der vielen das Genick bricht diese Frist läuft ab dem Moment in dem die Lage objektiv erkennbar war nicht ab dem moment indem du es selber gemerkt hast.
00:05:42: wer das verschleppt Haftet persönlich mit dem Privatvermögen und im schlimmsten Fall wird es sogar strafrechtlich.
00:05:48: Und genau hier kommt ein Werkzeug ins Spiel, das du kennen solltest die dreizehn Wochen Liquiditätsplanung.
00:05:55: Die ist eigentlich für jedes Unternehmen sinnvoll aber richtig wichtig wird sie wenn es eng wird.
00:06:00: Das Prinzip ist simpel Du planst rollierend über die nächsten dreizehn wochen also gut einen Quartal.
00:06:06: und warum ausgerechnet Drei zehn?
00:06:08: weil dass der punkt ist an dem sich zwei dinge die waage halten kurz genug dass du ist realistisch Plan kannst und lang genug, dass du noch Zeit hast gegenzusteuern bevor die Wand kommt.
00:06:18: In der Sanierung und in der Restrukturierung ist das längst Standard – im normalen Mittelstand kennt es kaum einer!
00:06:25: Und jetzt schließt sich der Kreis zu dem worüber wir die ganze Zeit reden.
00:06:28: So eine dreizehnwochen-Planung ist nur so gut wie die Daten, die da reinfließen.
00:06:32: Wenn Du die jede Woche von Hand in Excel zusammenklaubst, hast Du schon verloren weil sie immer hinterherhängt.
00:06:38: wenn deine Daten aber verbunden sind dann läuft diese Planung einfach mit.
00:06:42: Dann ist sie nicht mehr das Dokument, dass du im Krisenfall hektisch zusammenschust hast sondern das Frühwarnsystem, das dir sagt ob du überhaupt in die Nähe einer Krise kommst und das entscheidet am Ende darüber, ob du innerhalb der Fristen handlungsfähig bist oder ob dich die Lage einfach überrollt.
00:06:57: Und damit ich ehrlich bleibe, dasselbe wie in den Folgen davor.
00:07:01: Das ist kein Zauberknopf.
00:07:02: Deine Daten müssen erstmal sauber zusammenkommen, das Zahlungsverhalten Die offenen Posten, die Historie.
00:07:08: Diese Arbeit gehört dazu Aber sie lohnt sich genau an der Stelle, an der die meisten Mittelständer richtig Geld liegen lassen ohne es zu merken.
00:07:14: Wenn du heute eine Sache mitnimmst dann die.
00:07:17: Eine Liquiditätsplanung, die nur die Vergangenheit zeigt ist keine Planung.
00:07:21: das ist ein Bericht.
00:07:22: Planung heißt Du kannst eine Frage über die Zukunft stellen und kriegst eine belastbare Antwort.
00:07:28: Alles andere ist Hoffnung Und Hoffnung ist keine Strategie schon gar nicht bei deinem Cashflow.
00:07:34: Weil wir gerade beim Geld sind, gebe ich dir noch einen Impuls mit.
00:07:37: Der mit Daten erstmal nichts zu tun hat aber wunderbar dazu passt Profit First!
00:07:42: Vielleicht kennst du es.
00:07:43: die meisten rechnen so Umsatz minus Kosten gleich Gewinn.
00:07:47: Der Gewinn ist also das, was hinten übrig bleibt.
00:07:49: Falls überhaupt etwas übrig bleibt!
00:07:51: Profit First dreht diese Formel einfach um Umsatz minus Gewinnen gleich kosten.
00:07:56: Du nimmst dir deinen Gewinn zuerst legst ihn beiseite und der Rest ist das Geld mit dem du den Laden betreibst.
00:08:01: Klingt nach einem kleinen Trick aber es ändert die ganze Denke weil du Profitabilität nicht mehr erhoffst sondern von vornherein einplanst.
00:08:08: Ich packe Dir den Link in die Show Notes.
00:08:11: Schau es Dir mal an vor allem wenn bei Dir am Monatsende nie was hängenbleibt.
00:08:15: Wenn Du wissen willst wie belastbar Deine Liquiditätsplanung wirklich ist, dann lass uns reden!
00:08:20: Wir fangen klein an mit deinem konkreten Fall.
00:08:23: In einem Erstgespräch schauen wir wo deine Finanzdaten heute getrennt liegen und ob es sich lohnt daraus ein echtes Szenario zu bauen.
00:08:30: den Link findest du in den Show Notes.
00:08:33: Beim nächsten Mal geht's um deine Leute.
00:08:35: Stell dir einen Feiertag vor.
00:08:37: volle Nachfrage Und die halbe Mannschaft liegt mit Grippe flach.
00:08:40: Hättest Du das eine Woche vorher wissen können?
00:08:43: Konntest Du Schauen wir uns an.
00:08:45: Bis zur nächsten Folge Podcast
00:09:16: Wertgeschätzt!